Sommerschein Festival LIVE – Akustik und Folk: Ein gediegener Abschluss

Sommerschein Festival LIVE – Akustik und Folk: Ein gediegener Abschluss

Eine Singer/Songwriterin, eine Akustik- und eine Indie-Folk-Band – so gemütlich war der Sonntag auf dem 17. Sommerschein Festival. Ein ruhiger Abschied nach zwei Tagen Rock, Metal und Electro. Wenn das mal nicht zum Sonnen und Entspannen einlädt…

michelle t.

Den Anfang machte heute eine junge Dame aus Hofheim, die sich michelle t. nennt. Sie ist Singer/Songwriterin und schreibt seit rund drei Jahren weitgehend deutsche Lieder, die emotional geladen sind. Fast melancholisch wirkten einige ihrer Songs und läuteten das Ende des diesjährigen Open Air Festivals ein.

 

Im Anschluss spielten Wishful – ein Trio, das ebenfalls aus dem Main-Taunus-Kreis kommt. Sie machen schon längere Zeit zusammen Musik. Dieses Jahr haben sie sich beim MTK-Newcomer Festival den Platz im Sommerschein-Programm verdient. Zwei Akustikgitarren, ein Keyboard, ein Cajon und mehrstimmiger Gesang – allein damit stellen die drei Freunde ihr Können unter Beweis. Das Ergebnis: Eine angenehme Mischung aus Pop und Soul.

Wishful
Wishful

 

 

 

 

 

 

Musik aus Leidenschaft boten Kenneth Minor zum Schluss des dreitätigen Festivals: Sie haben einfach ein Talent für schöne Melodien und verzichten dennoch auf Extravaganz. Schlichte Songs, die trotzdem im Ohr bleiben.

Kenneth Minor
Kenneth Minor

 

 

 

 

 

 

Heute haben es – vor allem im Vergleich zu gestern – eher weniger Besucher auf die Heide geschafft. Sie lagen auf der Wiese, genossen die Sonne und die gemütliche Musik. Dazu noch ein kühles Bier und etwas Leckeres zum Essen von einem der Verkaufsstände am Waldrand – was will ein Festivalbesucher am Sonntag mehr? Für einige mag die Musik insgesamt zu ruhig gewesen sein. Dennoch war es ein gelungener Abschluss des Sommerschein Festivals.

„Jetzt ist es schon wieder vorbei. Die Zeit geht immer so schnell rum hier oben“, sagte mir ein Festivalbesucher, als ich gerade das Gelände des Sportpark Heide verließ. Da hat er Recht: Drei Tage können so kurz sein…



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